Anti Terror Massenrazzia Belgien – 13 Salafisten verhaftet
Polizeifahrzeug Foto: Tim Reckmann CC BY-SA 2.0 ccnull.de

Im Rahmen von einer Anti-Terror-Massenrazzia in der Hafenstadt Antwerpen hat die belgische Polizei am Dienstag 13 Angehörige einer Gruppe von radikal-islamischen Islamisten festgenommen.

Schätzungsweise 100 belgische Polizeibeamte nahmen an der Anti-Terror-Massenrazzia in der Umgebung von Antwerpen teil, um die Ermittlungen gegen radikal-islamische Terroraktivitäten in der Region auszuweiten, da Antwerpen neben Brüssel ein bekannter Dschihadisten-Hotspot ist.

Die belgische Bundesstaatsanwaltschaft behauptet, die 13 Personen gehörten alle derselben mutmaßlichen Terrorgruppe an, und die Anti-Terror-Massenrazzia habe nicht der Verhinderung eines Anschlags gedient, sondern sei Teil einer umfassenderen Bekämpfung terroristischer Aktivitäten gewesen, berichtet die Times of Israel.

In einer Erklärung erklärten die Bundesstaatsanwälte: „Eine Antwerpener Gruppe innerhalb des salafistischen Dschihadistenmilieus ist ins Visier geraten, und das Ziel dieser Anti-Terror-Massenrazzia war es, die Aktivitäten der Gruppe genauer zu erfassen.“

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die beschuldigten Terroristen einem „Ermittlungsrichter“ vorgeführt werden, der dann entscheiden wird, ob sie unter Terrorismusvorwürfen inhaftiert oder freigelassen werden.

Obwohl Belgien nur ein kleines Land mit einer Bevölkerung von 11,55 Millionen Menschen ist, hat es in den letzten zehn Jahren mehrere islamistische Terroranschläge erlebt.

Im Jahr 2016 töteten islamistische Terroristen bei einem Bombenanschlag auf dem Brüsseler Flughafen 32 Menschen, und 2018 erstach und erschoss ein islamistischer Terrorist zwei Polizisten und einen Studenten, während er „Allahu akbar“ rief.

Mehrere andere Personen wurden von den belgischen Behörden unter Terrorismusvorwürfen festgenommen, um künftige Anschläge zu verhindern.

Die saudische Sekte des Islam, die bei uns als Wahhabiten oder Salafisten bekannt ist, steht anderen Muslimen, die ihre extremen Praktiken nicht teilen, feindlich gegenüber. Sie sehen sie als mindergläubig und bekehrungsbedürftig an. Die Schiiten werden als Ketzer und nicht als Muslime angesehen. Vor nicht allzu langer Zeit bezeichnete einer der Großmuftis von Saudi-Arabien die sehr toleranten Ibadi-Muslime in Oman als Ketzer, die bekehrt werden müssten. Dies löste im Oman eine Welle der Verwirrung und Belustigung aus, die man einfach mit einem Achselzucken abtat. In einem vergangenen Zeitalter hätte dies vielleicht einen Krieg ausgelöst.

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QuelleStimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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