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Im Zuge der anhaltenden Grenzkrise zwischen Polen und Weißrussland wurden ausländische Staatsangehörige, darunter ein Deutscher und zwei Schweden, wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Polen verhaftet.

Der polnische Grenzschutz (Straż Graniczna) gab nach einem Tag der Gewalt an der polnisch-weißrussischen Grenze am 8. November bekannt, dass er 85 Entscheidungen zur Ausweisung von Personen aus dem polnischen Hoheitsgebiet erlassen hat. Außerdem 17 zumeist irakische Staatsangehörige wurden inhaftiert und sechs Personen wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Polen festgenommen. Unter den wahren zwei Ukrainer, ein Usbeke, ein Syrer und je einen Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten Deutschland und Schweden.

Am darauffolgenden Tag wurden weitere neun Personen, die als Libanesen, Iraker und Syrer identifiziert wurden, in Gewahrsam genommen. Aus diesem Anlass wurden weitere 48 Ausweisungsbeschlüsse erlassen und drei weitere Personen wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Polen festgenommen. Unter den festgenommenen Personen waren ein Russe, ein Litauer und ein weiterer Schwede.

„Wir werden nicht zulassen, dass Polen zu einer Route für Schmuggler, organisierte kriminelle Gruppen, Feinde unseres Landes und illegale Einwanderer wird“, schwor Innenminister Mariusz Kamiński nach den Ereignissen vom Montag.

Mehr als 10 000 Grenzschutzbeamte, Polizisten und Soldaten entsandt. Darunter auch aktivierte territoriale Reservisten, wurden an der dicht bewaldeten Grenze zu Weißrussland, einer ehemaligen sozialistischen Sowjetrepublik außerhalb der Europäischen Union, verpflichtet.

Eine muslimische Söldnerarmee?

Dem quasistalinistischen Staat wird vorgeworfen, im Rahmen eines destabilisierenden „hybriden Angriffs“ auf die EU-Mitgliedstaaten Polen, Litauen und Lettland massenhaft Migranten direkt aus dem Nahen Osten zu holen. Des Weiteren wird dem weißrussischen Regime vorgeworfen die Migranten aus dem Nahen Osten im Anschluss von der weißrussischen Hauptstadt Minsk zur Grenze transportieren. Die Migranten sollen sogar mit vorgehaltener Waffe – an die Grenzen der EU gedrängt worden sein.

Die polnische Regierung behauptet, dass belarussische Streitkräfte die Migranten an der Grenze anleiten.  In den sozialen Medien wurden Aufnahmen veröffentlicht, die angeblich zeigen, wie weißrussische Soldaten das Feuer eröffnen, um die Migranten aus dem Nahen Osten einzuschüchtern und ihre Bewegungen an der Grenze zu kontrollieren. Andere bemerkenswerte Aufnahmen, die von Polen von der Grenze aus veröffentlicht wurden, zeigen, mit welcher Gewalt die Attacken auf die polnische Grenze von Weißrussland aus verübt werden.

Minsk und Brüssel streiten sich über die Sanktionen, die die EU gegen Weißrussland verhängt hat, u. a., weil die weißrussische Luftwaffe ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Griechenland nach Litauen entführt hat, um einen Journalisten festzunehmen. Der den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko kritisierte.

Lukaschenko hat auch einen besonderen Groll gegen einige seiner Nachbarn, weil sie belarussischen Oppositionspolitikern und Dissidenten Unterschlupf gewähren, darunter einer Olympionikin, die Angst hatte, aus Japan nach Belarus zurückzukehren, nachdem sie die Regierung während ihres Aufenthalts dort kritisiert hatte.

Gedanken zur Meldung

Beihilfe zur illegalen Einreise nach Polen: Schweden und Deutsche verhaftet. Wieder einmal wird ein Staatsbürger vom neutralen Schweden und der Allmacht Wahnsinn besessenen Deutschland verhaftet, wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Polen. Sollten diese Schwerverbrecher überhaupt noch einmal das Tageslicht der Freiheit sehen? Wie tief muss der Hass auf die christlich und jüdisch geprägten Staaten von Europa sein, dass man eine muslimische Söldnerarmee beim Eindringen in ein fremdes Hoheitsgebiet unterstützt?

QuelleStimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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