Griechenland: 100 Euro Geldstrafe für Ungeimpfte monatlich
Screenshot Twitter

Athen/Griechenland – Die griechische Regierung wird alle ungeimpften Personen ab 60 Jahren mit einer monatlichen Geldstrafe von 100 Euro belegen, nachdem die obligatorische Zwangsimpfung ab nächstem Monat in Kraft tritt.

Die neue 100 Euro Geldstrafe für Ungeimpfte monatlich ist Teil einer Änderung der bestehenden Gesetzgebung zur Impfpflicht, die von der Regierung Anfang dieser Woche eingeführt wurde. Sie betrifft alle Personen, die vor dem 31. Dezember 1961 geboren wurden, es sei denn, sie können nachweisen, dass sie sich in den letzten sechs Monaten vom Wuhan-Virus erholt haben oder besonders anfällig für Nebenwirkungen der Impfung sind, berichtet die Zeitung Ekathimerini

 Gehorsamsnachweis?

Der Zeitung zufolge werden die Geldstrafen für Personen, die bis zum 15. Januar mindestens eine Dosis eines Zweifachimpfstoffs erhalten haben, reduziert und am ersten Tag des Monats nach der zweiten Impfdosis ausgesetzt.

Der Gesetzentwurf mit der Änderung wurde am Mittwoch im griechischen Parlament verabschiedet.

Griechenland ist in den letzten Wochen hart gegen Ungeimpfte vorgegangen und hat Ende November angekündigt, dass sie sich nicht mehr in öffentlichen Gebäuden aufhalten dürfen, da die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle stark angestiegen ist.

Monatliche Geldstrafen oder eine Steuer für Ungeimpfte wurden auch vom Vizepräsidenten der niederösterreichischen Ärztekammer, Gerrit Loibl, letzten Monat ins Gespräch gebracht.

Loibl schlug ebenfalls eine Geldstrafe zwischen 90 und 100 € vor. Im Gegensatz zu Griechenland würden die vorgeschlagenen Geldstrafen jedoch alle nicht geimpften österreichischen Bürger treffen. Aber auch Personen, die keinen aktuellen Impfstatus (Gehorsamsnachweis) erbringen können. In österreichischen Medien wird schon spekuliert, ob Personen ab dem 14. Lebensjahr davon betroffen sind.

Österreich bereitet sich darauf vor, im Februar nächsten Jahres eine Impfpflicht für die allgemeine Bevölkerung einzuführen.

Karl Stöger, ein Experte für Medizinrecht, erklärte. Es sei unklar, ob monatliche Geldstrafen die Menschen dazu bewegen könnten, sich impfen zu lassen. Da viele Menschen die Geldstrafen einfach akzeptieren und bezahlen würden, um ungeimpft zu bleiben.

Im Rahmen des vorgeschlagenen österreichischen autoritären Impfmandats könnten jedoch Berichten zufolge Geldstrafen von bis zu 7.200 € verhängt werden. Wenn sich die Bürger (Pöbel, Stimmvieh) nicht impfen lässt. Einigen drohen bei einer Verweigerung sogar Gefängnisstrafen.  Griechenland: 100 Euro Geldstrafe für Ungeimpfte monatlich. Wie es scheint, hat jeder nicht Europäer mehr Menschenrechte als ein Europäer. 

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QuelleStimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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