Neuseeland bestätigt Sterbehilfe für Coronavirus-Patienten
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Das Gesundheitsministerium von Neuseeland hat bestätigt, dass Patienten, die an dem Wuhan-Coronavirus leiden, nach dem neuen neuseeländischen Sterbehilfegesetz das Recht auf eine tödliche Injektion haben werden.

Der End of Life Choice Act 2019, der letzten Monat in Kraft trat, wurde erlassen, „um Personen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden und bestimmte Kriterien erfüllen, die Möglichkeit zu geben, rechtmäßig medizinische Hilfe zur Beendigung ihres Lebens anzufordern. Das Gesetz soll ein rechtmäßiges Auswahlverfahren für Personen einführen, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen.“

Das Gesundheitsministerium von Neuseeland reagierte auf eine Bitte um Klärung der Bestimmungen des Gesetzes und erklärte, dass „unter bestimmten Umständen eine Person mit COVID-19 für Sterbehilfe infrage kommen kann“, wie der Catholic Herald letzte Woche berichtete.

Die Anfrage nach dem neuseeländischen Gesetz über amtliche Informationen kam von Henoch Kloosterboer, dem Herausgeber einer Anti-Euthanasie-Website namens The Defender, und hatte folgenden Wortlaut:

„Könnte ein Patient, der mit Covid-19 schwer im Krankenhaus liegt, möglicherweise für assistierten Suizid oder zur Euthanasie nach dem Gesetz infrage kommen, wenn ein Arzt seine Lebenszeit als weniger als sechs Monate ansieht?“

Das Gesundheitsministerium erklärte, dass die Entscheidung über die Anspruchsberechtigung von medizinischem Personal getroffen wird und eine Person, die an dem Coronavirus leidet, einen Anspruch auf Sterbehilfe haben könnte. In der offiziellen Antwort heißt es:

Es gibt eindeutige Kriterien für die Beihilfe zur Sterbehilfe. Dazu gehört, dass eine Person an einer unheilbaren Krankheit leiden muss, die ihr Leben wahrscheinlich innerhalb von sechs Monaten beenden wird.

Eine Krankheit im Endstadium ist meist eine langwierige Krankheit, bei der eine Behandlung nicht wirksam ist. Das EOLC-Gesetz besagt, dass die Anspruchsberechtigung vom behandelnden Arzt (AMP) und dem unabhängigen Arzt festgelegt wird.

Die Anspruchsberechtigung wird von Fall zu Fall festgelegt; daher kann das Ministerium keine endgültigen Aussagen darüber treffen, wer anspruchsberechtigt ist. Unter bestimmten Umständen kann eine Person mit COVID-19 für die Sterbehilfe in Frage kommen.

Kostenfaktor kranke Menschen? Neuseeland bestätigt Sterbehilfe für Coronavirus-Patienten. Euthanasie um die Staatsverschuldung zu reduzieren? 

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QuelleStimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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