Österreich: Antidiskriminierungsstelle prangert Flut von Kirchen-Vandalismus an
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ROM – Die Beobachtungsstelle für Diskriminierung und Intoleranz gegen Christen in Europa (OIDACE) prangerte am Mittwoch die jüngste Welle von antichristlichem Vandalismus in Österreich und das Versäumnis der Mainstream-Medien an, darüber zu berichten.

„In Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich ist die Zahl der Vandalenakte gegen Kirchen gegenwärtig sehr hoch“, sagte OIDACE-Exekutivdirektorin Madeleine Enzlberger in einer E-Mail, wobei viele der Übergriffe „eine klare antichristliche Tendenz“ zeigten.

„Leider wird über diese Ereignisse nur sehr spärlich berichtet, wenn nicht sogar von den Medien fast vollständig ignoriert“, so Enzlberger.

Kirchen-Vandalismus 

Der erste derartige Vorfall betraf eine Reihe von mit roter Sprühfarbe aufgetragenen satanischen Graffiti, die am 28. April an den Wänden und am Altar der St.Vincent- Kirche in Graz gefunden wurden. Sie enthielten das Wort Satan, umgedrehte Kreuze und die Zahl 666. Die Vandalen bemalten auch das Gesicht eines Engels rot und verbrannten eine Bibel.

„So etwas habe ich noch nie erlebt. Sogar eine Bibel wurde angezündet, ein Engel wurde zum Teufel gemacht. Wer so etwas tut, ist pervers“, so Pfarrer Wolfgang Pucher. „Es ist einfach unfassbar.“

Am 6. Mai richteten  Vandalen in der Pfarrkirche Kalwang in Mautern erheblichen Sachschaden an und besprühten die Außenwände mit nationalsozialistischen Symbolen sowie einem Graffiti mit der Aufschrift „Scheiß Jesus“.

Ebenfalls am 6. Mai wurde die evangelische Kirche in Vöcklabruck, Österreich, überfallen und ausgeraubt. Die unbekannten Eindringlinge warfen drei Straßenlaternen vor der Kirche um und warfen im Inneren der Kirche Zettel, Broschüren, Flugblätter und Gebetsbücher umher.

Die Täter zerschlugen auch ein Mikrofon und brachen den Opferstock auf, um das darin befindliche Geld zu rauben.

Am 18. Mai brach ein Dieb in eine katholische Kirche im Innsbrucker Stadtteil Saggen ein und stahl einen Kelch und eine Schatulle mit eucharistischen Hostien.

Am 16. Mai und am 21. Mai besprühten Vandalen die Karlskirche in Wien mit Graffiti. Dies war bereits das dritte und vierte Mal im Jahr 2022, dass die Kirche geschändet wurde. OIDACE stellte fest, dass dies das bisher schlimmste Jahr in Bezug auf Vandalismus gegen die Kirche ist, da fast jeden Tag irgendeine Art von Schaden gemeldet werden.

Österreich: Antidiskriminierungsstelle prangert Flut von Kirchen-Vandalismus an? Stimme freies Europa hat ausführlich über die Einwanderung berichtet, lesen Sie mehr über Europas Migrantenkrise.

QuelleStimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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