Papst Franziskus: Ich rede zu viel über den Teufel
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Papst Franziskus forderte die Gläubigen am Freitag auf, sich vor dem Teufel zu hüten, denn er ist schlau und das Böse ist „verführerischer“ als das Gute.

„Wenn ich sage, dass man nicht mit dem Teufel sprechen soll, dann deshalb, weil der Teufel böse ist und nichts Gutes hat!“, sagte Papst Franziskus in einem Karfreitagsinterview, das im italienischen Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde. „Wir sagen, er ist das absolut Böse. Er ist derjenige, der sich völlig gegen Gott aufgelehnt hat!“

„Manche sagen, ich spreche zu viel über den Teufel. Aber er ist real. Ich glaube an ihn!“, sagte Papst Franziskus. „Manche sagen: ‚Nein, er ist ein Mythos.‘ Ich gebe mich nicht mit Mythen ab. Ich halte mich an die Realität. Ich glaube an ihn.“

Das Böse sei „verführerischer“ als das Gute, betonte der Papst Franziskus, und der Teufel „ist verführerisch“.

„Die Verführung versucht immer, etwas zu versprechen“, fuhr er fort. „Wenn Sünden hässlich wären, wenn sie nichts Gutes enthielten, würde niemand sündigen. Der Teufel stellt dir etwas Schönes an der Sünde vor und verführt dich zur Sünde.“

„Der Teufel ist immer hinter unserer Zerstörung her“, sagte Franziskus, denn „wir sind das Ebenbild Gottes“.

Der Papst fuhr fort, dass er jeden Morgen das Gebet zum heiligen Erzengel Michael bete, „damit es mir hilft, den Teufel zu besiegen“, erklärte er.

„Jemand, der mich hört, könnte sagen: ‚Aber, Eure Heiligkeit, Ihr habt studiert, Ihr seid Papst und glaubt immer noch an den Teufel?‘ Ja, ich glaube an ihn, ich glaube an ihn“, erklärte er. „Ich habe Angst vor ihm; deshalb muss ich mich so sehr verteidigen.“

„Der Teufel war derjenige, der all diese Manöver durchführte, damit Jesus so enden würde, wie er es tat, am Kreuz“, sagte Papst Franziskus. „Die Mächte der Finsternis über Jesus: ‚Das ist deine Stunde‘, die Mächte der Finsternis.

Papst Franziskus: Ich rede zu viel über den Teufel“? SFE – Stimme freies Europa hat ausführlich über Papst berichtet, lesen Sie hier mehr.

QuelleSFE - Stimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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