Papst Franziskus:
Archivfoto:. CC BY-SA 1.0 Pixabay

ROM – Papst Franziskus forderte am Sonntag die europäischen Nationen auf, mehr Einwanderer aufzunehmen und die Belastung der Ersteinreiseländer wie Malta, Italien und Spanien zu verringern.

Während seiner kurzen Pressekonferenz in der Luft, als Papst Franziskus von Malta nach Rom zurückkehrte, sagte der Papst, dass eines der schwerwiegendsten Probleme, die er während seiner zweitägigen Reise nach Malta erlebt habe, die Einwanderung sei.

„Das Problem der Migranten ist ernst, weil Griechenland, Zypern, Malta, Italien und Spanien die Länder sind, die Afrika und dem Nahen Osten am nächsten sind, und sie landen hier, sie kommen hier an“, sagte er.

„Migranten müssen immer willkommen sein!“ Franz behauptete. „Das Problem ist, dass jede Regierung sagen muss, wie viele sie normalerweise aufnehmen kann, damit sie dort leben können.“

„Dafür brauchen wir ein Abkommen mit den Ländern Europas, die nicht alle bereit sind, Migranten aufzunehmen“, beklagte er. „Wir vergessen, dass Europa von Migranten gemacht wurde, ist das nicht wahr?“

„Aber so ist es“, fuhr er fort. „Lasst wenigstens nicht die ganze Last auf diese Nachbarländer, die so großzügig sind, und Malta ist eines von ihnen.“

Der Papst betonte weiter das Leiden von Migranten durch skrupellose Oberherren, wie jene in „den Konzentrationslagern – es sind Konzentrationslager – an der libyschen Küste, wenn sie zurückgeschickt werden. Das scheint kriminell zu sein.“

Migration „ist ein Problem, das alle Herzen berührt“, sagte Franziskus. „So wie Europa den Ukrainern, die an die Tür klopfen, so großzügig gibt, so auch den anderen, die aus dem Mittelmeerraum kommen.“

Papst Franziskus: „Wir vergessen, dass Europa von Migranten geschaffen wurde? SFE – Stimme freies Europa hat ausführlich über die Situation in der Ukraine berichtet und sich mit den Folgen befasst, lesen Sie hier mehr.  

„Wenn Europa verschwindet, und mit ihm die unschätzbaren Werte des alten Kontinents, wird der Islam in die Welt einmarschieren. Und wir werden die Kultur, die Anthropologie und die moralische Vision völlig verändern.“

Robert Kardinal Sarah
April 2019

QuelleSFE - Stimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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