Russische Erdölimporte unter Biden-Administration um 40,6% gestiegen
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Die USA haben ihre Erdölimporte aus Russland um 40,6 Prozent gesteigert, wenn man den Zweijahresdurchschnitt der ersten 24 Monate der Biden-Administration mit dem Vierjahresdurchschnitt der Trump-Administration vergleicht, wie aus den neuesten Daten der U.S. Energy Information Administration hervorgeht.

Die durchschnittlichen jährlichen Erdölimporte zwischen 2016 und 2019 betrugen 157.523.000 Barrel, die in den Jahren 2020 und 2021 um 40,6 Prozent auf durchschnittlich 221.457.000 Barrel pro Jahr anstiegen.

Medien berichteten, dass die Käufe russischer Ölexporte durch amerikanische Unternehmen während der Amtszeit der Biden-Administration rapide zugenommen haben, nachdem die US-Sanktionen gegen Venezuela die Einfuhr von Öl aus dem südamerikanischen Staat blockiert hatten.

Laut Oilprice.com machte Russlands Öl- und Gasindustrie im Jahr 2020 etwa 15 Prozent des BIP des Landes aus. Statista schätzte die Öl- und Gaseinnahmen für dasselbe Jahr auf 4,9 Prozent des russischen BIP. Die Weltbank schätzte die „Ölrenten“ – ein Begriff, den sie als „die Differenz zwischen dem Wert der Rohölförderung zu regionalen Preisen und den Gesamtproduktionskosten“ definiert – auf über neun Prozent des russischen BIP im Jahr 2019.

Am Tag seines Amtsantritts unterzeichnete Präsident Joe Biden eine Durchführungsverordnung, mit der er die Genehmigung für die Keystone XL-Pipeline zum Transport von Erdöl aus den kanadischen Ölsandgebieten in Alberta zu den Raffinerien in den USA widerrief. Die Biden-Administration vermarktete ihre Entscheidung als Maßnahme zur Bekämpfung der durch den „Klimawandel“ verursachten globalen „Klimakrise“, wie sie sagt.

Die Biden-Regierung und gleichgeschaltete Medien haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin für die anhaltende Inflation, einschließlich der steigenden Benzin- und Ölpreise, verantwortlich gemacht.

Weltmarktpreise für Erdöl erreichten am Sonntag einen neuen Rekord, den höchsten seit 2008. Die US-Erdölimporte unter Biden um 40,6% gestiegen?

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QuelleSFE - Stimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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