Muslimischer Schulleiter hat angeblich Millionen unterschlagen
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Stockholm/Schweden – Ein ehemaliger muslimischer Schulleiter in Schweden wird beschuldigt, Millionen von schwedischen Kronen von Steuerzahlern ergaunert zu haben und das Geld nach Somalia weitergeleitet zu haben, um dort eine islamistische Gruppierung zu finanzieren.

Abdirizak Waberi, ein ehemaliger Abgeordneter der Mitte-Rechts-Partei der Moderaten Sammlungspartei und ehemaliger muslimischer Schulleiter der muslimischen Römosse-Schule in Göteborg, wird beschuldigt, die Steuerzahler um 13 Millionen schwedische Kronen (1,1 Millionen Pfund/ 1,5 Millionen Dollar) betrogen und das Geld nach Somalia geschickt zu haben.

Wie die Zeitung Aftonbladet berichtet, ist Waberi der Hauptverdächtige in zwei Ermittlungsverfahren wegen Finanzverbrechen und sein Reisepass wurde beschlagnahmt, da die Staatsanwaltschaft befürchtet, dass eine Fluchtgefahr besteht.

Die Ermittlungen gegen Waberi deuten darauf hin, dass er verschiedenen Empfängern in Somalia Geldmittel zukommen ließ, die für Bildung und humanitäre Maßnahmen im Zusammenhang mit der Fischereiindustrie des afrikanischen Landes bestimmt waren.

Laut dem Fernsehsender SVT soll er betrügerische Rechnungen zwischen der Schule und zwei Unternehmen, die ihm gehören, verschickt und dann Geld ins Ausland geschickt haben.

„Dreizehn Millionen Kronen an kommunalen Zuschüssen, die für schulische Aktivitäten bestimmt waren, sind in anderen Kanälen verschwunden“, so Staatsanwalt Henric Fagher gegenüber dem Fernsehsender. Waberi wurde am Dienstag wegen Veruntreuung angeklagt.

Nach Angaben von Aftonbladet ging ein Teil des nach Somalia überwiesenen Geldes an die islamistische Partei der Nationalen Einheit, deren Vorsitzender Waberi selbst ist. Die Partei lehnt angeblich Gewalt ab, will aber, dass die somalische Verfassung auf dem Islam und islamischen Gesetzen beruht.

„Ein Teil des Geldes ging an sein Hotel und seine Reisekosten im Ausland, ein großer Teil an zwei somalische Organisationen. Bei der einen soll es sich um eine Hilfsorganisation handeln, bei der anderen um eine politische Partei“, so Staatsanwalt Fagher.

Die Anklage wegen Veruntreuung kommt nur wenige Monate, nachdem Waberi im Juni dieses Jahres von seinem Posten als Leiter der Römosse-Schule entlassen wurde, nachdem Vorwürfe der finanziellen Veruntreuung gegen ihn aufgetaucht waren.

Waberi äußerte sich damals zu dem Thema und behauptete, die Vorwürfe seien ein Komplott gegen ihn von anderen, die die Macht an den Schulen übernehmen wollten. „Das ist ihre Art, mich zu verleumden. Es ist ein persönlicher Angriff“, sagte er.

Schwedische Steuergelder sind in der Vergangenheit an radikale islamistische Gruppen geflossen. In einem Bericht aus dem Jahr 2020 wurde festgestellt, dass über einen Zeitraum von fünf Jahren 1,2 Milliarden schwedische Kronen (120 Millionen Euro) an 49 von Radikalen geführte Unternehmen und Gruppen geflossen sind.

Der größte Teil des Geldes soll auch aus Schulgeldern lokaler Gemeinden und Zuschüssen der schwedischen Bildungsbehörde stammen. Schweden: Ein muslimischer Schulleiter hat angeblich Millionen unterschlagen und nach Somalia geschickt, als humanitäre Hilfe oder zur Unterstützung einer radikal islamistischen Terrororganisation? Warum nicht mit Steuergeldern eine Terrororganisation unterstützen?

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QuelleStimme freies Europa und Nachrichtenagenturen
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